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Joshua Stark Webdesign · SEO · KI
Ratgeber

Relaunch ohne Ranking-Verlust: die sechs teuersten Fehler

Joshua Stark Webdesign, SEO und KI aus Heidelberg

Ein Relaunch ist wie ein Umzug: Die neue Wohnung kann noch so schön sein, wenn die Post nicht ankommt, haben Sie ein Problem. Bei Websites ist die Post Ihre Google-Sichtbarkeit, und die geht bei Relaunches erschreckend oft verloren. Diese sechs Fehler sehe ich am häufigsten.

Fehler 1: Alte Adressen laufen ins Leere

Jede Unterseite Ihrer alten Website hat eine Adresse, die Google kennt und teils seit Jahren rankt. Bekommt die neue Seite andere Adressen und niemand richtet Weiterleitungen ein, findet Google nur noch Fehlerseiten. Die Rankings sind dann nicht umgezogen, sondern gelöscht. Die Regel ist einfach: Jede alte URL bekommt eine 301-Weiterleitung auf ihr neues Gegenstück. Einzeln, nicht pauschal auf die Startseite, denn Sammel-Weiterleitungen wertet Google wie gelöschte Seiten.

Fehler 2: Funktionierende Inhalte werden weggeworfen

Im Relaunch-Eifer fliegen oft Seiten raus, die unscheinbar aussehen, aber still Besucher bringen. Vor jedem Relaunch gehört deshalb eine Bestandsaufnahme: Welche Seiten bringen Besucher über Google? Diese Inhalte werden übernommen und verbessert, nicht entsorgt.

Fehler 3: Überschriften und Titel werden nebenbei neu erfunden

Seitentitel und Überschriften sind für Google starke Signale. Wer sie beim Relaunch komplett umschreibt, weil es frischer klingen soll, verändert die Zuordnung von Seite zu Suchbegriff. Texte darf und soll man verbessern, aber die Begriffe, für die eine Seite rankt, müssen erkennbar bleiben.

Fehler 4: Die neue Seite ist langsamer als die alte

Klingt absurd, passiert aber laufend: Das neue Design bringt große Bilder, Animationen und ein schwereres System mit, und plötzlich lädt die moderne Seite länger als die alte. Google misst das. Tempo gehört als Anforderung in jedes Relaunch-Briefing, nicht als Hoffnung.

Fehler 5: Die Testumgebung geht mit in den Index

Während der Entwicklung liegt die neue Seite auf einer Testadresse. Wird sie nicht für Suchmaschinen gesperrt, indexiert Google sie als Duplikat. Und umgekehrt: Geht die Sperre mit live, verschwindet die echte Seite aus dem Index. Beides passiert öfter, als man glaubt, und beides gehört zur Livegang-Checkliste.

Fehler 6: Nach dem Livegang schaut niemand hin

Die ersten Wochen nach dem Relaunch entscheiden. In der Search Console zeigt sich schnell, ob Fehlerseiten auflaufen oder Rankings kippen. Wer jetzt beobachtet, kann gegensteuern. Wer den Relaunch mit dem Livegang für beendet erklärt, merkt Schäden erst, wenn die Anfragen ausbleiben.

Mein Fazit

Kein einziger dieser Fehler ist technisch anspruchsvoll zu vermeiden. Sie passieren, weil beim Relaunch alle aufs Design schauen und niemand auf die Sichtbarkeit. Holen Sie die SEO-Perspektive vor dem Umbau an den Tisch, nicht danach: Vorbeugen kostet Stunden, Reparieren kostet Monate.

Planen Sie einen Relaunch?

Ich prüfe vorab, welche Rankings Ihre Seite hat und wie sie den Umzug unbeschadet überstehen.

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